Mann-Kann: BBQ Fisch grillen

Der Klassiker – Männergrillen

Was gibt es Besseres, als ein gutes Stück Fleisch und ein kühles Bierchen zu einem ordentlichen Männergespräch? Selbst wenn der Freund ein Vegetarier ist, muss MANN nicht aufs Grillen verzichten!

Grillmaster Steph bei Männergrillen
Grillmaster Steph bei Männergrillen

Da ich nun mal ein Gern-Esser bin, muss ich schon beim Einkauf schauen, dass was Ordentliches auf den Teller kommt.

Einkaufen fürs Männergrillen

Fleisch ist nicht gleich Fleisch.  Ich bevorzuge qualitativ hochwertiges Fleisch. Erstens weil es besser schmeckt und zweitens weil mein Verstand mit isst. Es gehört nun mal zu meiner Lebensphilosopie, dass Nutztiere ordentlich gehalten und geschlachtet werden sollen. Darum ist mir auch die Herkunft meines Grillguts wichtig.

Desweiteren benötige ich einen guten Rub. Der ist mir lieber als eine Marinade, da nicht so viel Fett in den Grill tropf und weniger Flammen hochschlagen.  Ich habe keinen speziellen Favorit-Rub. Den kaufe ich mir, wenn ich irgendwo einen Besonderen sehe.

Was alles in den Einkaufskorb wandert:

  • Fleisch: z. B. Rinderhüfte, Lammkoteletts, Ribeye, Schweinefilet
  • Gemüse: z. B. rote Zwiebeln, Paprika, Pilze, Zucchini, Cocktailtomaten
  • Kräuterbutter
  • festkochende, kleine Kartoffeln (Drillinge)
  • ein Baguette
  • 1-2 Sixpack Bier

Das Material

Männergrillen
Männergrillen

Ein guter Grill, der tut, was er tun muss (Marke ist mir hier egal), eine gute Grillzange, eine Gemüsegrillpfanne, einen Grillhandschuh, der was aushält und Grillgut, das mir schon beim Zubereiten das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Lasst jegliche Alu-Schalen weg, da sie bedenklich sind und Material unter Hitze abgeben. Das braucht kein Mensch. Und ganz wichtig: rechtzeitig prüfen,  ob noch genug Gas in der Gasflasche, bzw. Kohle im Sack ist. Dann kann’s losgehen.

Das Männerrezept zum Grillen

Vorbereitung:

Das Wichtigste: Bier kühlen. Dann die kleinen Kartoffeln waschen und halbieren. Mit Salz, Papikagewürz und einem scharfem Gewürz – ich liebe hier Metia, eine scharfe, ayurvedische Würzmischung (hilft später beim besseren Verdauen), Cayennepfeffer oder Chilli sowie etwas Öl vermengen. Zwiebeln, Gemüse, Pilze ebenfalls waschen und in mundgerechte Stücke schneiden und wie die Kartoffeln leicht ölen und würzen. Zucchini mag ich gerne kross – daher in dünne lange Scheiben schneiden. Den Rub gut ins Fleisch einreiben.

Grillen:

Zur Einstimmung erst mal ein Bier trinken. Die Kühle bekämpft am besten die Hitze vom Grill :-). Nun kommt es darauf an, alles der richtigen Reihe nach zu Grillen.

  1. Mit den Karotteln in der Gemüsepfanne beginnen
  2. Danach die Zwiebeln und den Paprika in die Gemüsepfanne geben
  3. Nach ca. 15 min. die Zucchini am besten separat auf der 2. Ebene, wenn das euer Grill hat, flachausgelegt grillen, damit sie kross werden
  4. Zum Schluss die Pilze und die kleinen Tomaten zum Gemüse geben. Als letzten Pfiff könnt ihr Kräuter aus dem Garten auf die Gemüsepfanne legen – z. B. Thymian, Rosmarin oder ähnliches
  5. Das Fleisch  – das dickste zuerst – auf den Grill legen. Je nach Gusto kommt es nun auf die Grilldauer an. Ein normal dickes Rindfleisch benötigt ca. 3 Minuten auf jeder Seite, um innen rosa zu werden. Lamm und Schwein benötigen etwas länger, da sie durchgebraten werden sollten. Wichtig: das Fleisch nicht totgrillen! Sonst bleibt am Ende zuviel für den Hund übrig.

Nun lasst es euch schmecken. Zum Wohl – auf einen schönen Abend!

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